Homepage von Irmi Kistenfeger-Haupt Comments http://KistenfegerHaupt.blogsport.de Sun, 24 Mar 2019 17:15:54 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Wolf Stegemann http://KistenfegerHaupt.blogsport.de/2008/10/29/neues-buch-und-lesungen/#comment-3 Sun, 30 Nov 2008 22:33:58 +0000 http://KistenfegerHaupt.blogsport.de/2008/10/29/neues-buch-und-lesungen/#comment-3 Wer das Buch „Unterm Schnee“ der fränkischen Literatin Irmi Kistenfeger-Haupt in die Hand nimmt, wird es nicht wieder weglegen, bis er es ausgelesen hat. So geschah es mir auf der Zugfahrt von Rothenburg ob der Tauber, wo ich das Buch kaufte, nach Nürnberg. Dort angekommen, hatte ich es ausgelesen. Und als ich die letzte Seite umblätterte, hatte ich ein Gefühl der Enttäuschung, dass die Autorin mit ihren Kindheitserinnerungen schon längst die Kindheit verlassen und das Buch beendet hatte. Ich hätte gerne weiter lesen wollen. Irmi Kistenfeger-Haupt beschreibt in Episoden ihre Kindheit und Jugend, die sie in der fränkischen Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber verbrachte hatte, eine weltbekannte Stadt, in deren weltbekannten Mauern der Mief der Jahrhunderte überlebt hat, auch in vielen der eingesessenen Familien, andere haben sich angepasst. Mit dieser Erkenntnis das Buch zu lesen, ist für die ein Genuss, die dort in den fünfziger und sechziger Jahren groß geworden sind und die Verhältnisse und Personen aus eigener Sicht kennen. Sie werden jedes Kapitel, in denen sich das Kind auflehnt gegen tradierte Engstirnigkeit, devote Angepasstheit, strenge Zucht und Ordnung unterschreiben können und ihre Déjà-vu-Erlebnisse haben. Aber auch für alle anderen, die nicht in jener fränkischen Kleinstadt groß geworden sind, ist das Buch lesenswert. Denn Kinder waren damals sicherlich überall gleichen Erlebnissen in Familien und Schulklassen ausgesetzt, wenn sie aufbegehrten, neugierig ihre Welt erobern wollten und zurückgestutzt wurden, wie die kleine Irmi. „Ich mein’s ja nur gut“, „Ich will doch nur dein Bestes!“, „Was werden denn die Nachbarn sagen!“ sind die Geleitworte ins Hineinwachsen in die Erwachsenenwelt – auch heute! Irmi Kistenfeger-Haupts Erinnerungen an ihre Kindheit sind authentisch. Fast schonungslos lässt sie den Leser Einblick nehmen in ihr Elternhaus, ihre Freunde, ihre Schulzeit, in ihre kleine und für sie doch so wichtige Welt, die erst durch die Generation der 68-er aufgebrochen wurde. Namen zu nennen, auch wenn sie da oder dort verändert sind, sind notwendig, um die Strukturen zu zeigen und den Lesern ein anschauliches und vor allem echtes Bild einer nicht einfachen Kindheit in einer normalen (und deshalb nicht einfachen) Familie einer spießigen Kleinstadt zu öffnen. Dazu gehört Mut. Denn hat Irmi Kistenfeger-Haupt. Ingrid Brosig München, früher Rothenburg Wolf Stegemann, Dorsten in Westfalen, früher Rothenburg Wer das Buch „Unterm Schnee“ der fränkischen Literatin Irmi Kistenfeger-Haupt in die Hand nimmt, wird es nicht wieder weglegen, bis er es ausgelesen hat. So geschah es mir auf der Zugfahrt von Rothenburg ob der Tauber, wo ich das Buch kaufte, nach Nürnberg. Dort angekommen, hatte ich es ausgelesen. Und als ich die letzte Seite umblätterte, hatte ich ein Gefühl der Enttäuschung, dass die Autorin mit ihren Kindheitserinnerungen schon längst die Kindheit verlassen und das Buch beendet hatte. Ich hätte gerne weiter lesen wollen.
Irmi Kistenfeger-Haupt beschreibt in Episoden ihre Kindheit und Jugend, die sie in der fränkischen Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber verbrachte hatte, eine weltbekannte Stadt, in deren weltbekannten Mauern der Mief der Jahrhunderte überlebt hat, auch in vielen der eingesessenen Familien, andere haben sich angepasst.
Mit dieser Erkenntnis das Buch zu lesen, ist für die ein Genuss, die dort in den fünfziger und sechziger Jahren groß geworden sind und die Verhältnisse und Personen aus eigener Sicht kennen. Sie werden jedes Kapitel, in denen sich das Kind auflehnt gegen tradierte Engstirnigkeit, devote Angepasstheit, strenge Zucht und Ordnung unterschreiben können und ihre Déjà-vu-Erlebnisse haben.
Aber auch für alle anderen, die nicht in jener fränkischen Kleinstadt groß geworden sind, ist das Buch lesenswert. Denn Kinder waren damals sicherlich überall gleichen Erlebnissen in Familien und Schulklassen ausgesetzt, wenn sie aufbegehrten, neugierig ihre Welt erobern wollten und zurückgestutzt wurden, wie die kleine Irmi. „Ich mein’s ja nur gut“, „Ich will doch nur dein Bestes!“, „Was werden denn die Nachbarn sagen!“ sind die Geleitworte ins Hineinwachsen in die Erwachsenenwelt – auch heute!
Irmi Kistenfeger-Haupts Erinnerungen an ihre Kindheit sind authentisch. Fast schonungslos lässt sie den Leser Einblick nehmen in ihr Elternhaus, ihre Freunde, ihre Schulzeit, in ihre kleine und für sie doch so wichtige Welt, die erst durch die Generation der 68-er aufgebrochen wurde. Namen zu nennen, auch wenn sie da oder dort verändert sind, sind notwendig, um die Strukturen zu zeigen und den Lesern ein anschauliches und vor allem echtes Bild einer nicht einfachen Kindheit in einer normalen (und deshalb nicht einfachen) Familie einer spießigen Kleinstadt zu öffnen. Dazu gehört Mut. Denn hat Irmi Kistenfeger-Haupt.
Ingrid Brosig München, früher Rothenburg
Wolf Stegemann, Dorsten in Westfalen, früher Rothenburg

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